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Mieterprivatisierung aus Sicht der Mieter

 

Das Geld für den Eigentumsübertrag der Wohnung an die Mieter kommt in den meisten Fällen nicht von diesen selbst. Meist bemühen diese ein Kreditinstitut ihrer Wahl und leihen sich demnach eine gewisse Summe, welche zum Kauf der jeweiligen Wohnung erforderlich ist. Dies ist oft kein geringer Betrag. Eigentumswohnungen beginnen preislich bei etwa 90.000 €. Nach oben hin ist dem natürlich fast keine Grenze gesetzt.

Die Kaufinteressierten stürzen sich also mit der Mieterprivatisierung in ein schwer zu kalkulierendes Risiko. Wer nicht im öffentlichen Dienst arbeitet, der läuft Gefahr bei Verlust des Berufs auch den Kredit nicht mehr abzahlen zu können. Dieses Risikos ist sich vor allem die Bank durchaus bewusst. Sie schlägt die Unsicherheit daher in hohen effektiven Jahreszinsen nieder, was eine zusätzliche Belastung für den Käufer darstellt.

Somit wird der eigentlich zu zahlende Betrag für den Kauf der Eigentumswohnung noch einmal gesteigert und die Kosten der Mieterprivatisierung aus Sicht des Mieters steigen. Dabei richtet sich die Erhöhung natürlich nach der Höhe des Kredites und des Abzahlungszeitraumes. Hierbei spielt auch das Einkommen des Käufers eine prägnante Rolle. Je nach dessen finanziellen Möglichkeiten, können die monatlichen Kreditzahlungen und der Zinsaufwand berechnet werden. Wer also ein gutes Einkommen hat, der kann es schon in etwa 10 Jahren schaffen einen Kredit durch hohe monatliche Abzahlungssummen zu begleichen.

 

Das Besitzrecht an der Wohnung liegt dabei schon im Vorhinein beim Käufer, die vollständige Begleichung der Kreditpflicht führt dann zum endgültigen Eigentum der Wohnung. Nur bei einem Nichtnachkommen der Zahlungen, versucht die Bank, etwa durch andere Mittel an ihr Geld zu kommen. Im Endeffekt kann auch das Eigentum an der Wohnung so verloren gehen.

Im Regelfall aber werden Eigentumswohnungen in einem Zeitraum zwischen 15 und 25 Jahren im Rahmen einer Mieterprivatisierung abbezahlt. Diese dienen dann nicht nur als reiner Besitz, sondern auch als Wertanlage. Nicht zuletzt bedeutet es später eine sehr viel geringere Belastung, da sich die Zahlung von Miete erübrigt, was wohl der Hauptgrund für die Inanspruchnahme der Mieterprivatisierung aus Sicht der Mieter ist. Keiner weiß, wie es in der Zukunft, vor allem finanziell, aussehen wird. Somit besinnen sich immer mehr Menschen auf Sicherheit. Und was könnte für das Alter mehr Sicherheit und finanziellen Freiraum einräumen, als die eigene Wohnung. Jedoch können sich natürlich nicht alle zur Miete wohnenden Personen eine solche Belastung auferlegen. Einige wollen oder können eine derartig hohe Summe zur monatlichen Kredittilgung aufbringen. Somit bleibt der Besitz einer eigenen Wohnung in Deutschland durchaus ein Privileg, dass zudem noch sehr kostspielig ist.

Wenn Sie sich für den Kauf Ihrer Wohnung im Rahmen einer Mieterprivatisierung entschieden haben, können Sie auf unserer Seite Vorsorge-Planung.de die wichtigsten Finanzierungsgesellschaften und Banken finden. Ebenfalls empfehlen wir Ihnen folgende Seite zum Thema "Mietrecht Mieter".


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